Winterbacher Bank feierte 125-jähriges Bestehen mit einem großen Fest

Christoph Sonntag begeistert die Bankmitglieder in der Winterbacher Salierhalle

Winterbach, den 02.10.2015

Im Rahmen ihrer Generalversammlung feierte die Winterbacher Bank am vergangenen Freitag ihr 125-jähriges Bestehen. Rund 700 Gäste waren zur Feier in die Salierhalle gekommen. In ihren Redebeiträgen gingen der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Wurster und Vorstandsmitglied Gerhard Burr auf den geschichtlichen Werdegang und auf die heutige Bedeutung der Winterbacher Bank ein. Mittlerweile versorgt die Winterbacher Bank in ihrem Geschäftsgebiet über 6.000 Kunden mit ihren Dienstleistungen.

„Unsere Winterbacher Bank kann auf ein insgesamt erfreuliches Jahr 2014 zurückblicken“, zog das Vorstandsmitglied Frank Bückle eine positive Bilanz. Die Bank konnte wieder zahlreiche neue Kunden und Mitglieder gewinnen. Vor allem das Kreditgeschäft mit den Privatkunden verzeichnete einen starken Zuwachs von 10,4 Prozent. Getragen wurde das Kreditgeschäft sowohl durch das Privat- als auch das Firmenkundengeschäft.

„Ein wichtiger Stabilitätsanker für unser Bankgeschäft sind vor allem unsere Kundeneinlagen“ so Gerhard Burr. Das Kundeneinlagevolumen steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent.

Die Bilanzsumme der einzigen selbstständigen Bank in Winterbach erhöhte sich um 9 Prozent auf 139,3 Mio €.

Außerdem konnte wieder ein gutes Betriebsergebnis erzielt werden, das sowohl eine Stärkung des Eigenkapitals als auch die Auszahlung einer attraktiven Dividende von 6,75 Prozent ermöglicht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung war geprägt von einem stabilen Zinsüberschuss, einem leichten Zuwachs bei den Erträgen aus dem Dienstleistungsgeschäft, sowie einem leichten Rückgang der Verwaltungsaufwendungen.

Die bereits sehr gute Eigenkapitalausstattung konnte weiter verbessert werden. Mit einer Gesamtkapitalquote von 24,6% liegt die Bank weit über dem geforderten aufsichtsrechtlichen Minimum von 8 Prozent betont Frank Bückle.

Für das Jahr 2015 erwarten die beiden Vorstände eine stabile Entwicklung der Kundeneinlagen und erneut einen  deutlichen Zuwachs beim Kreditgeschäft.  

Die Winterbacher Bank verzeichnete lt. Frank Bückle in den vergangenen 10 Jahren sowohl beim Kreditgeschäft als auch bei den Kundeneinlagen einen Zuwachs von jeweils fast 70 Prozent. Damit die Bank auch zukünftig einen guten Qualitätsstandard in der Betreuung unserer Mitglieder und Kunden anbieten kann und die zunehmenden regulatorischen Anforderungen erfüllt werden, ist es notwendig unseren Personalbestand weiter aufzustocken so Gerhard Burr.  Da die Bank jedoch mittlerweile an ihre räumlichen Grenzen gestoßen ist, ist dafür einen Erweiterung des Bankgebäudes notwendig. Deshalb plant die Bank einen Anbau auf der Westseite des Gebäudes. Mit dem geplanten Anbau und der notwendigen Aufstockung des Personalbestandes verfolgen wir das Ziel, die Bank zukunftsfähig auszurichten und die Selbständigkeit der Winterbacher Bank langfristig zu erhalten, so Gerhard Burr weiter.    

Die ganze Bankenbranche hat sich auf Phänomene einzustellen wie: dauerhaft niedrige Zinsen, immer striktere Regulierung und die Folgen der Digitalisierung. Diesen Herausforderungen wird sich lt. den beiden Vorständen keine Bank entziehen können.

Als starke Regionalbank sind lt. den beiden Vorständen die Voraussetzungen der Winterbacher Bank besser denn je, sich auch in Zukunft erfolgreich im Wettbewerb zu behaupten. Die Bank verfügt über eine solide Kapital- und Liquiditätsausstattung, das Produkt- und Dienstleistungsangebot ist etabliert und wird am Markt gut angenommen und im Hinblick auf die Folgen der Digitalisierung sieht sich der Vorstand mit den Online-Angeboten per Smartphone und ab November 2015 mit dem bankeigenen Online-Bezahlverfahren „paydirekt“ auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Die Generalversammlung der Bank wählte Silvia Bürk und Christine Rapp erneut in den Aufsichtsrat.

Nach dem offiziellen Teil der Generalversammlung begeisterte dann Christoph Sonntag die Gäste mit seiner Best of Show. Seine treffsicheren Beobachtungen der Menschen und die satirische, comedienhafte Darbietung kamen beim Publikum sehr gut an.

Stiftungsvermögen der Winterbacher Bank Stiftung jetzt bei 500.000 €

In seinem Vorstandsbericht informiert Gerhard Burr die Versammlung über das soziale Engagement der Winterbacher Bank. Als Genossenschaftsbank stellt die Winterbacher Bank neben der dauerhaften Wirtschaftlichkeit und dem ökologischen Bewusstsein auch soziales Engagement in den Mittelpunkt ihres Handelns. Aus diesen Gründen wurde das Stiftungsvermögen der Winterbacher Bank Stiftung zum Ende des Berichtsjahres um weitere 50.000 € auf mittlerweile 500.000 € aufgestockt.

Dadurch leistet die Winterbacher Bank Stiftung auch zukünftig einen großen Beitrag für die Förderung von gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Organisationen im Geschäftsgebiet der Winterbacher Bank.